Montag, 7. November 2016

Wir haben eine Einfahrt!

Wie die Überschrift schon verrät, haben wir nun endlich eine richtige, gepflasterte Einfahrt, was uns wirklich sehr freut! Aber erst mal der Reihe nach, denn wir waren wieder fleißig, seit dem letzten Eintrag.

Da wir beide noch Resturlaub hatten und wir es natürlich kaum erwarten konnten in unserer freien Zeit mal wieder ein paar schwere Steine durch die Gegend zu tragen, ging  es in KW 43 also weiter mit der Abgrenzung zum Nachbarn. Da wir ja eine leichte Hanglage haben und dessen Grundstück etwas höher liegt, gab es hier bisher neben unserer Einfahrt quasi einen kleinen Erdwall, der auf einem Foto des letzten Eintrags auch noch gut zu erkennen ist. Dieser wurde zunächst schräg nach hinten abgeböscht, und die Grundfläche auf die Höhe der Randsteine mit Kies verfüllt. Hier kamen dann wieder unsere Flussbausteine zum Einsatz, von denen wir noch genügend übrig hatten. Die größeren wurden unten auf bzw. hinter den Randsteinen platziert und weiter oben ging es dann wieder ans Puzzeln mit den kleineren Steinen. Zwischendrin haben wir die Lücken immer wieder mit restlichem Kies aufgefüllt und verdichtet. Hier waren wir bereits routiniert von unserem Kellerabgang und kamen daher relativ schnell voran. Am Ende haben wir die Zwischenräume der unteren Steinreihe noch mit Beton verfüllt, so dass hier hoffentlich kein Unkraut wachsen kann. Nach zwei Tagen war unser Werk dann auch schon vollbracht.  
Am nächsten Tag haben wir noch sehr günstig sieben Smaragd-Tujas ergattert, diese oben an der Steinmauer eingepflanzt und das Ganze noch mit Rindenmulch verfüllt. So haben wir nun eine schöne Abgrenzung zum Nachbarsgrundstück erschaffen und werden mit den Jahren durch die Tujas auch noch ein wenig Sichtschutz erhalten. 

Die Woche darauf ging es dann gleich weiter. Der Feiertag am 01.11. war schon fast etwas lästig, da wir somit eine Zwangspause einlegen mussten. Die restlichen Tage wurden aber voll ausgenutzt. Die Einfahrt wurde von den übrigen Flussbausteinen befreit und diese wurden erst mal hinterm Haus zwischengeparkt. Dann ging es daran, die Einfahrt noch einmal mit weiteren 12 Tonnen Kies aufzufüllen, alles entsprechend zu verteilen und anzugleichen und wieder mit der Rüttelplatte zu verdichten. Zwischenzeitlich wurden dann auch schon die bestellten 14 Paletten Pflastersteine angeliefert. Am Tag darauf kam dann ein LKW voll Splitt, der natürlich erstmal grob verteilt werden musste, bevor dieser dann mithilfe von Rohren und einer Setzlatte auf die benötigte Höhe abgezogen wurde. Und dann ging es ans Pflastern. Durchschnittlich waren wir zu dritt beschäftigt, teilweise aber auch zu viert (Dankeschön noch an den hilfsbereiten Nachbarn :) ). Stein um Stein wurde gelegt, weitere Steine herangetragen und Palette um Palette wurde es weniger. Am ersten Tag war bereits gut die Hälfte der Einfahrt geschafft, am zweiten Tag ging es dann gleich morgens weiter. Wir wussten, dass für diesen Tag Regen vorausgesagt war und wir wollten daher so schnell wie möglich fertig werden. Umso überraschter waren wir über die paar Minuten Sonne, die wir anfangs noch hatten. Doch später fing es dann immer wieder zu regnen oder leicht zu nieseln an. Wir ließen uns von diesem übellaunigen Wetter jedoch nicht abhalten und pflasterten fleißig weiter. Zwischenzeitlich beförderten wir die Pflastersteine mit Schub- und Sackkarren, da die Strecke immer größer wurde. Gegen 14:00 Uhr waren wir dann auch tatsächlich am anderen Ende angekommen. Nun mussten nur noch einige Pflastersteine am Rand angepasst werden, was wir mithilfe eines Steinknackers erledigten. Ein paar restliche Ecken haben wir noch ausgespart, diese müssen später mal noch mit der Flex zugeschnitten werden. Außerdem haben wir gleich noch gut 200kg Granulat (Basaltsplitt) in die Fugen eingekehrt. Dieses ist zwar grobkörniger und somit etwas schwieriger einzukehren, dafür verkantet es sich aber sehr gut zwischen den Pflastersteinen und lässt so keine Bewegungsfreiheit mehr offen. Anschließend sind wir mit einer Rüttelplatte mit Gummimatte über die komplette Einfahrt um alles zu verdichten. Die letzten 45 Minuten fing es dann noch so richtig an zu regnen und wir wurden letztendlich dann doch noch ganz schön nass. Aber das war uns am Ende des Tages egal. Denn da standen wir schließlich vor 120 m² gepflasterter Einfahrt, was uns wirklich glücklich macht. Endlich wird nun kein Dreck mehr ins Haus getragen und viel wichtiger: Wir können nun endlich in unsere Garage fahren. Passend vor dem Wintereinbruch, der uns heute auch gleich überrascht hat. Nun müssen wir den Vorgang mit dem Einkehren des Granulats in den nächsten Wochen noch ein paar Mal wiederholen. Aber ansonsten können wir das Thema Einfahrt nun doch noch vor Ende des Jahres 2016 abschließen.






Wie man auf den Bildern sieht, ist das Thema Außenputz der Garage leider noch nicht abgeschlossen. Die Verputzer haben uns bisher immer wieder vertröstet und wir sind gespannt, ob es dann dieses Jahr überhaupt noch damit klappt. Solange gibt es eben auch kein Garagentor. Diese zwei Punkte wären nun noch das Tüpfelchen auf dem i für unser Baujahr 2016. Aber wir sind wie gesagt auch so schon total happy über unsere Einfahrt :) 






Kommentare:

  1. Gefällt!
    Geht bei euch die Einfahrt leicht bergab? Wenn ja, was passiert mit dem Wasser bei starkem Regen?

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    1. Hallo,

      richtig. Unsere Einfahrt geht leicht bergab. Bei den bisherigen Regenfällen haben wir beobachtet, dass der Großteil des Regens bereits in den Zwischenräumen der Pflastersteine versickert bzw. alles Überschüssige wird dann zur Birkorinne vor der Garage geleitet. Allerdings hatten wir seit November auch noch nicht so viel Regen, eher Schnee ;)

      Viele Grüße,
      Juliane

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